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Personen


Kantor: Stephan Hardt

Stephan Hardt


Im mecklenburgischen Neubrandenburg geboren, kam er schon frühzeitig mit der Kirchenmusik in Kontakt. So war er Sänger im Kinderchor und später im Kirchenchor seiner Heimatgemeinde. Dort kam er auch frühzeitig mit den Werken der Chorsinfonik in Berührung. Frühzeitig erlernte er das Klavierspiel an der Bezirksmusikschule Neubrandenburg und darauf aufbauend das Orgelspiel. Noch als Schüler fuhr er regelmäßig in den Winter- und Herbstferien an die Kirchenmusikschule in Greifswald zu Orgelkursen.

Nach einer Ausbildung als Klavierbauer in Eisenberg/Thüringen begann er mit dem Studium der Kirchenmusik, zunächst am kirchenmusikalischen Seminar in Halberstadt und danach an der evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale. 1995 legte er die „Große Prüfung für Kirchenmusiker“ (A-Examen) ab und übernahm im Oktober 1995 die A-Kirchenmusiker-Stelle in Apolda in Thüringen.

Von 2000 bis 2002 absolviert er ein Ergänzungsstudium in Fach „Dirigieren“ an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.

2003 folgte er der Berufung auf die A-Kirchenmusiker-Stelle in Frankfurt (Oder), wo er auch die Leitung der Frankfurter Ökumenischen Kantorei und der Frankfurter Kinder- und Jugendkantorei übernahm.

Schon während des Studiums gab er Orgelkonzerte im mitteldeutschen Raum und in Mecklenburg. Zusammen mit seiner Frau, der Sopranistin Heike Hardt, ist er in Deutschland und im Ausland (Schweiz, USA) mit Orgelkonzerten und Konzerten für Orgel und Sopran unterwegs.



Heike Hardt

Heike Hardt


Heike Hardt erhielt schon als Kind Klavier- und Gesangsunterricht. Ab der 9. Klasse war sie Schülerin des Landesgymnasiums Schulpforte in den Musikklassen. Dort erhielt sie eine breit gefächerte Ausbildung in Klavierspiel, Gesang und Chorleitung.

Nach dem Abitur nahm sie ein Studium der Kirchenmusik an der evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle (Saale) auf, das sie mit dem B-Examen beendete.

Schon als Studentin war sie eine gefragte Sopranistin, die oft Solopartien bei Konzerten des Hochschulchores übernahm und auch weitere Verpflichtungen im mitteldeutschen Raum erhielt.

Nach dem Kirchenmusikstudium absolvierte sie bei Elisabeth Baumgarten ein Aufbaustudium im Fach "Lied- und Oratoriengesang". Seitdem ist sie als Sängerin und Musikpädagogin tätig.

Ihr Repertoire umfasst alle gängigen Werke der Kirchenmusik sowie viele Lieder von Schumann, Schubert, Brahms u.a. Ihre besondere Vorliebe gilt den Liedern des Barock und der Alt-Engländer Purcell und Dowland.

Seit Jahren arbeitet sie als Stimmbildnerin für die Chöre der Frankfurter Ökumenischen Kantorei. Heike Hardt unterrichtet die Kurrenden der Kantorei in der "Ward-Methode" und arbeitet im Hort der ev. Grundschule als musikpädagogische Mitarbeiterin. Darüber hinaus ist sie stimmtherapeutisch mit Erwachsenen und Kindern in verschiedenen Bereichen (Tomatis-Klang-Therapie) tätig.

Seit dem 1.Januar 2017 hat Heike Hardt eine Anstellung auf einer Projektstelle bis zum 31.Dezember 2018 in der evangelischen Kirchgemeinde Frankfurt(Oder)-Lebus.



Kantor: Dietrich Modersohn

Dietrich Modersohn

Chorleiter 1989 - 2003

Er ist Jahrgang 1965, gebürtiger Thüringer, und sang in seiner Heimatstadt Saalfeld acht Jahre lang im traditionsreichen Knabenchor "Thüringer Sängerknaben" unter Walter Schönheit. Das Geburtsland der Familie Bach und der Leiter des Knabenchores gaben ihm auch die entscheidenden Impulse für seine Laufbahn als Organist und Kantor. Nach sieben Jahren Studium an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale, das er mit dem A-Diplom abschloss, erweiterte er seine Kenntnisse als Kapellmeister an der Hochschule für Musik "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig bei Günther Blumhagen.

Als Konzertorganist, vor allem geprägt durch seinen Lehrer, den Komponisten Volker Bräutigam, kann er sich nun intensiv mit der Orgelmusik der Romantik auseinandersetzen. In den Jahren 1989 bis 2003 hatte Dietrich Modersohn die Stelle als Organist und Kantor in Frankfurt (Oder) inne, der Wirkungsstätte des berühmten Orgelbauers Wilhelm Sauer. Auf der Sauerorgel der St. Gertraudkirche spielte er seine erste CD mit Werken von Robert Schumann, Samuel Rousseau und Max Reger ein, für die er hervorragende Kritiken z.B. in den Zeitschriften "Klassik" und "Musik und Kirche" erhielt. Als Mitinitiator und Leiter organisierte er die "Wilhelm-Sauer-Orgelfesttage" in den Jahren 1991, 1995, 1997 und 2000, die durch Vorträge, Exkursionen und Konzerte der romantischen Orgelmusik und diesem Umfeld gewidmet sind.

Mit der Frankfurter Ökumenischen Kantorei und der Kinder- und Jugendkantorei brachte er große Teile der klassischen Oratorienliteratur zur Aufführung. In Orgelkonzerten und Oratorienaufführungen ist Dietrich Modersohn auch durch Uraufführungen und Konzerte an der Interpretation der Musik des 20. Jahrhunderts beteiligt.

Als gefragter Organist konzertierte Dietrich Modersohn u.a. in Polen, Litauen, Lettland, Schweden, den USA und in vielen deutschen Musikzentren wie z.B. dem Altenberger Dom, dem Leipziger Gewandhaus, der Hildebrandt-Orgelwoche Naumburg, Hamburg, Berlin. Mit seinem Jugendchor unternahm er Chorreisen in etliche Länder Europas und die USA.

Im April 2003 kehrte Dietrich Modersohn mit seiner Familie in seine Heimatstadt Saalfeld zurück und übernahm dort als Kantor die Leitung der "Thüringer Sängerknaben" und des "Mädelchores Saalfeld".

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